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Fragen - Antworten

1. Ab wann kann man mit dem Babyschwimmen beginnen?
2. Können Frühgeborene auch am Babyschwimmen teilnehmen?
3. Können beide Elternteile am Babyschwimmen teilnehmen?
4. Kann ich an einer Probestunde teilnehmen?
5. Kann ich verpasste Stunden nachholen?
6. Was ist, wenn das Baby überhaupt keinen Spaß beim Babyschwimmen hat und nur schreit?
7. Wie kann ich mit Zwillingen teilnehmen?
8. Habe ich etwas versäumt, wenn ich im laufenden Kurs beginne?
9. Bauen die Stunden oder Kurse aufeinander auf?
10. Wie und wann erfolgt die Anmeldung für die nächsten Kurse?
11. Wie erfolgt die Einteilung in die Kursgruppen?



1. Ab wann kann man mit dem Babyschwimmen beginnen?
In der Literatur wird ein Beginn im dritten Lebensmonat empfohlen. Dies bezieht sich allerdings auf Schwimmbäder mit einer Wassertemperatur von 32° C. Die meisten angebotenen Bäder haben 33 - 34°C warmes Wasser. Daher ist ein Beginn mit dem Lebensalter von 8 Wochen für nicht zu früh geborene Babys möglich. Man kann dieses Alter allerdings nicht pauschal empfehlen. Das Kind sollte über einige entwicklungsbedingte Voraussetzungen verfügen. Kann das Baby seinen Kopf in der Bauchlage schon besser halten, ist es für die Eltern einfacher, das Kind sicher im Wasser zu halten. Das gleiche gilt, wenn Sie bereits einige der von mir aufgezählten Vorübungen probiert haben. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist auch die "Tagesform" (z.B. satt/hungrig, ausgeschlafen/müde , zahnend, fremdelnd usw.) der Babys beim Schwimmtermin. Es gibt immer wieder sowohl 8 Wochen alte Babys, die mit Vergnügen 30 Min. Schwimmzeit durchhalten, als auch 8 Monate alte Babys, die sich nach 15 Minuten nicht mehr wohl fühlen. Wichtig ist, dass Sie den Zeitpunkt des Wechsels zwischen Spaß und Unbehagen erkennen und das Wasser rechtzeitig verlassen. Bei zu früh geborenen Babys müssen Sie diese Wochen dazurechnen. Normalerweise ist das Babyschwimmen gerade bei Frühchen besonders empfehlenswert. Manche Babys sind allerdings kälteempfindlicher.

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2. Können Frühgeborene auch am Babyschwimmen teilnehmen?
Ja, selbstverständlich. Sie müssen beim Beginn die Wochen, die das Kind zu früh gekommen ist, in etwa bei den Lebenswochen dazu zählen. Das Kind sollte von seinem Entwicklungsstand einem Baby von etwa 8 Lebenswochen entsprechen. Gerade für Frühgeborene ist das Element Wasser eine Therapie. Manche Frühgeborene frieren schneller und müssen gerade am Anfang schon mal eher das Wasser verlassen. Sagen Sie mir Bescheid, sofern das Kind mehr als zwei Wochen zu früh geboren wurde, damit wir dies bei der Übungsauswahl berücksichtigen können.

 

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3. Können beide Elternteile am Babyschwimmen teilnehmen?
Ja, es können beide Elternteile zum Babyschwimmen kommen, aber normalerweise nur ein Elternteil mit dem Kind ins Wasser gehen. Zu viele Personen wären für viele Kinder eine Überforderung und die Kursgruppe ist nicht mehr überschaubar für die Kursleitung. Zudem ist der Platz in den meisten Becken sonst zu eng und die Lautstärke erhöht sich bei weiteren Personen. Die Eltern können sich gerne von Termin zu Termin mit ihrem Baby abwechseln. Einige Eltern, die zu zweit kommen, schätzen es, dass der zuschauende Elternteil das Baby anschließend anzieht, während das andere Elternteil sich selbst umkleidet. Bei der letzten Unterrichtsstunde dürfen gerne beide Elternteile mit ins Schwimmbecken.

 

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4. Kann ich an einer Probestunde teilnehmen?
Ja, aber eine einzige Stunde sagt noch gar nichts aus, ob ihr Kind generell am Babyschwimmen Spaß hätte. Sie können grundsätzlich als Zuschauer zu meinen Kursen erscheinen, um sich ein Bild über den Kursort und Kursinhalt zu machen (Bitte Plastikschuhe mitbringen). Manchmal zeigt das Kind schon vom Rand aus Interesse. Überlegen Sie zu welchem Zeitpunkt ihr Kind aktiv und gut gelaunt ist. Die erste Stunde ist für alle Beteiligte die schwerste. Manche Eltern kennen noch nicht den organisatorischen Ablauf oder können die benötigte Zeit nicht richtig einschätzen. Für die Kinder sind die auf sie einwirkende neue Reize enorm, die Geräuschkulisse, die neue Räumlichkeit, andere Personen, die geringere Wassertemperatur, die Auftriebskraft des Wassers etc. Die Eltern sind manchmal nervöser und natürlich noch unsicher in den Haltetechniken. Dies kann sich auch auf das Kind übertragen.

 

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5. Kann ich verpasste Stunden nachholen?
Dies ist nicht möglich. Die Kurse sind meistens auch ausgebucht und ich muss das gleiche Recht für alle Eltern einräumen. Zudem habe ich die gleichen Unkosten (z.B. Arbeitsaufwand, Fahrt,...), ob z.B. 2 oder alle 5 Eltern eines Kurses anwesend sind.

 

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6. Was ist, wenn das Baby überhaupt keinen Spaß beim Babyschwimmen hat und nur schreit?
Wenn ein Baby mehr als 5 Minuten nur schreit, wird es einen triftigen Grund dazu haben. Es ist ihre Aufgabe, zusammen mit der Kursleiterin, diesen Grund herauszubekommen. Wir wollen nicht, dass ein Baby lange schreit, das irritiert die anderen Babys und Eltern und verunsichert in erheblichen Maße die eigenen Eltern. Bevor ein Kind weint, kündigt es sich meistens über Gesten an: Stirn runzeln, ängstlicher Blick, etc. Reagieren Sie möglichst schon bei diesen Anzeichen einer Unzufriedenheit, indem Sie etwas verändern, z.B. es ansprechen oder an sich nehmen. Schreit das Baby mehrere Minuten und lässt es sich durch ihre Reaktionen, Ablenkung o.a. nicht mehr beruhigen, so gehen Sie aus dem Wasser. Hat es sich wieder beruhigt und bleibt ein paar Minuten zufrieden, so können Sie es noch einmal versuchen. Ansonsten beendet man die heutige Stunde besser. Manchmal ist der Wach- oder Essensrythtmus einfach ungünstig oder das Kind "brütet etwas aus". Häufig erfahren Sie erst im Nachhinein, warum das Kind keine Lust auf das Schwimmbad hatte. Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse des Kindes, so wird die nächste Schwimmstunde besser klappen. Manchmal kommt der Spaß auch plötzlich in der 4. oder 5. Stunde erst. Gemeinsam finden wir sicher eine Lösung. Sprechen Sie mich an, anstatt einfach frustriert aufzugeben!

 

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7. Wie kann ich mit Zwillingen teilnehmen?
Am besten wäre es natürlich, wenn Mutter und Vater zum Babyschwimmen gingen. Ist es dem Vater aus Zeitgründen nicht möglich, so kann eine andere erwachsene Person, z.B. Oma, Opa, Tante, Nachbarin, Freundin oder nach Absprache auch jugendliche Geschwister mitkommen. Zwillingseltern zahlen für das zweite Kind nur den halben Beitrag.

 

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8. Habe ich etwas versäumt, wenn ich im laufenden Kurs beginne?
Nein, jeder Teilnehmer bekommt die wichtigsten Inhalte in dem Moment erklärt, wenn er das erste Mal kommt. Manchmal wechseln sich die Partner ab oder der Vater hat mal Urlaub, so dass wir dem normalerweise nicht anwesendem Elternteil die Inhalte vermitteln.

 

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9. Bauen die Stunden oder Kurse aufeinander auf?
Es gibt ein bestimmtes Repertoire an Grifftechniken, Einsatz von Schwimmhilfen und anderen Übungen. Diese werden ihnen nach und nach erklärt. Im ersten Kurs lernen die Eltern demzufolge am meisten. Es richtet sich in erster Linie am Entwicklungsstand des Kindes, wann neue Übungen gezeigt werden. Sie haben inhaltlich daher nichts versäumt, wenn Sie mal an einer Stunde verhindert sind. Die Entwicklungsstufen dauern unterschiedlich lange, so dass es auch mal vorkommen kann, dass mehrere Wochen hintereinander die gleichen Übungen für ihr Kind vorgeschlagen werden.

 

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10. Wie und wann erfolgt die Anmeldung für die nächsten Kurse?
Die Platz- und Terminvergabe erfolgt in Reihenfolge der Anmeldung, d.h. Eltern, die sich einen ganz bestimmten Platz sichern möchten, empfehle ich eine frühzeitige Anmeldung.

 

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11. Wie erfolgt die Einteilung in die Kursgruppen?
Die Eltern können bei der Anmeldung einen Wunschtermin angeben. Das Baby sollte nicht zu müde und nicht zu hungrig während der Schwimmzeit sein, andererseits aber ca. eine Stunde Abstand zur letzten Mahlzeit haben. Erst danach sollte der Wunsch der Eltern kommen, z.B. mit befreundeten Eltern gemeinsam zu gehen. Es wäre nicht sinnvoll, in einer bestimmten Clique schwimmen zu wollen, wenn dann ihr Kind immer weint, weil es z.B. zu müde ist. Ich trage sie, sofern der Platz frei ist, zunächst in ihrer Wunschzeit ein. Wenn sich kurz vor Beginn der Kurse herausgestellt hat, dass in zwei Nachbarkursen z.B. je 2 kleine und 3 ältere Babys sich angemeldet haben, rufe ich Sie eventuell an, um zu fragen, ob eine halbe Stunde früher oder später auch möglich wäre. Es ist zwar für alle angenehm, wenn der Altersabstand einer Gruppe möglichst gering ist, aber bei meinen Gruppenstärken von nur 6 bis 8 Teilnehmern kann die Kursleitung auch sehr individuell auf verschieden alte Babys eingehen. Für die Eltern ist es genau so interessant zu sehen, wie die Kinder sich drei Monate älter verhalten oder Sie erinnern sich, wie Sie auch mit 10 Wochen begonnen hatten und bemerken wie sicher Sie und ihr Kind inzwischen sind. Häufig werden die Schwimmgruppen miteinander "älter", weil die Eltern mehrere Schwimmkurse hintereinander belegen. In diese Gruppen teile ich selten Neubeginner ein.

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